Ein Schatz im Acker – die gefundene Perle – nicht jedermanns Sache

Immer wieder bitten uns Leute per Email um schriftliche Infos, wie wir unseren Herzensaustausch denn nun konkret durchführen. Hier der Versuch einer Stellungsnahme.

Dass wir nicht genauere Infos auf unserer Homepage haben, ist Absicht… Wir erleben, dass sich der eigentliche Wert unserer Übungen besser in einem persönlichen Kontakt / Rahmen und vor allem im miteinander Praktizieren entfaltet.

Die Homepage soll Hoffnung und Appetit machen auf den “verborgenen Schatz im Acker”, die „eine kostbare Perle“. Wir empfinden, sie nach langer Suche gefunden zu haben bzw. noch weitere Schätze darin zu entdecken. Das ganze Matth.13 Kapitel spricht öfter vom “verborgenen” (sogar der Sauerteig wurde im Mehl „verborgen“ (Elbf)! Das ganze Kapitel spricht sehr klar über die Art wie Gott sein Reich ausbreiten will (langsam, klein, unscheinbar wie ein Senfkorn…) und macht unmissverständlich klar wer Feind und wer Freund davon ist…
Um das „Kostbare“ gewinnbringend weitergeben zu können, braucht es den rechten Rahmen und offene Herzen. Das geht auf einer Homepage und indem man schriftliches Material versendet, nicht. Wir können unser „Wissen“ auch nicht einfach pauschal übertragen, denn es geht nicht primär um Wissen, sondern darum, Bekanntes in neuem Kontext zu erleben und einzuüben. Zusammenhänge zu erkennen und zu experimentieren.

Wir sind gerne bereit unsere Schätze mit den Hungrigen zu teilen und freuen uns über jeden neugierig Offenen, der weiter mit beim Ausgraben hilft. In einem oder mehreren persönlichen Gesprächen (oft per Skype oder Tel., gerne vor Ort).

Der Nutzen davon ist im Laufe der Zeit unermesslich groß!

Wir stellen unsere Materialien hier vor wie die Kurzvorstellung eines Buches, weil wir ein allgemeines Suchen und Ringen nach neuen Wegen unter Christen wahrnehmen. Wir haben viel Material und Bücher zus.getragen und gelesen. Das meiste jedoch ist selbst erlebt – Gutes und weniger Gutes.

Es befreit auch da der „psychotherapeutische“ Satz von Kent Smith (Luke10 USA) vom Perfektionszwang:

Man kann weder aus guten noch aus schlechten Erfahrungen lernen, es sei denn man reflektiert sie.

Wir dürfen Fehler machen!
Wir ermutigen zur Lücke, zum Experimentieren, zu Fehlern, zum Leben Feiern, zum Reflektieren, und zum mit uns Austauschen…

Wir haben also PPPs und Schriftliches, das wir weitergeben, aber erst zum Praxisteil dazu. Für Leute, die den Herzensaustausch praktisch kennenlernen möchten.
Wir stellen immer wieder fest, weil es kein neues, sondern biblisches, bekanntes Wissen in neuer Schlauch- Struktur ist, dass es eher immun gegen das praktische Experiment macht. Wir hörten öfter: Ach, das kennen wir, das leben wir schon! Aber genau dann könnte man immun gegen das neue, kostbare Verborgene darin sein (Matth.13,13-15)…

Man muss bereit sein „Altes“ loszulassen (zu verkaufen – kostet einen Preis), Neues zu suchen, um – dadurch bereit – Herzensgemeinschaften persönlich und bewusst, regelmäßig und verbindlich erleben zu können! Zu zweit, als Familie und als Kleingruppe… Darin steckt wohl das Geheimnis seines großen (sogar oft therapeutischen) Erfolgs. Es entfaltet sich in einem einfachen Gefäß (2-3 Übungen) Gottes großer Bauplan für seine Gemeinde / Braut – organisch langsam, aber beständig. So kann sie auch als Senfkorn riesig wachsen / in Einheit mit ihrem Bräutigam, wie groß auch immer die Gemeinschaft werden soll….

Wir sind in diesem Prozess alle Lernende und Lehrende – die jungen und die langjährigen Christen, ebenso von (Noch- nicht-)Christen lernen wir im Moment wunderbare, echte Gemeinschaft…
Wir empfinden immer noch am Anfang zu stehen als Pioniere, die wie gesagt Fehler machen dürfen.

Wir verstehen Matth.13 bis zum Schluss (V. 54-58) und erleben das leider öfter auch als Konsequenz an uns…

Ich hoffe du kannst unsere Zurückhaltung jetzt ein wenig besser nachvollziehen?

Das wiegt allerdings nicht so schwer wie die herrliche Freiheit als Kinder der Familie Gottes mit unserem kostbaren Schatz im Reich Gottes Acker, den wir immer noch am entdecken sind.

Wärmste Buchempfehlung im Moment: the Tangible Kingdom von Hugh Halter und Matt Smay. Da haben wir nachträglich genau das Prinzip wieder gefunden, das Jesus uns und vielen anderen gezeigt und vorgelebt hat – in der Not allein (welch ein Segen – so mussten wir selbst nachdenken!), wurden wir endlich schnell mündig. Wir haben auch einige andere geniale Beispiele dafür…

Jak.1,25-27 (unser heutiger Gottesdienst macht uns glückselig)

GaL.5,1 nie mehr unter diesem Joch und als Sklaven in Menschen-Systemen.

Deshalb geben wir „unseren Schatz“ nur an persönlich davon Angesprochene (vorbereitete Häuser des Friedens, Lk10,2b, Eph,2,10) weiter…

Du könntest so jemand sein… melde dich doch mal bei uns!

Weiteres Coaching bieten wir gerne beim Aufbau oder der Gründung / Neuausrichtung von (Haus-)Gemeinden an.

Siehe auch → Hausgemeinden