Hausgemeinden

– Realität und Vision zugleich

Der neue Wein muss in neue Schläuche! Wir sehen uns – wie viele andere auch – als Pioniere  auf diesem Gebiet und experimentieren freudig unter Jesu Führung, der das Haupt der Gemeinde ist und sie souverän selbst baut.

So wie ein menschlicher Körper organisch langsam, aber stetig bis zum Erwachsenenalter in die Selbständigkeit hinein wächst, so möchte Jesus auch geistliche Familien wie einen Leib innerlich und äußerlich übernatürlich wachsen sehen.

In unserem Fall besteht eine „Zweier- Hausgemeinde“ irgendwann mit neu Dazugekommenen aus bis zu 10-12 Personen. Daraus entstehen dann auf natürlich wachsende Weise von den geistlich erwachsen Gewordenen wieder neue w2o3- Partnerschaften und Hausgemeinden.

Von großem Vorteil ist es, wenn alle Teilnehmer jeweils eine w2o3 – 2er Partnerschaft im Alltag pflegen. Dies kann sehr entlastend für die geistlichen Eltern sein, da das Grundbedürfnis eines jeden, nämlich wahrgenommen zu werden, schon im Alltag erfolgt. Als doppeltes Netz sozusagen.

Diese „Hausgemeinde“ trifft sich in einem von der Gruppe selbst festgelegten Turnus, je nach Bedarf, Freude und Möglichkeit „hin und her in den Häusern“, um sich zunächst kurz mit dem w2o3-Werkzeug auszutauschen, und dann in der Stille auf Gott zu hören. Wenn „ein jeder etwas empfangen hat“ (1.Korinther 14,26), wird dies geteilt. So entsteht ein Hl.Geist. geführter Gottesdienst: wir loben Gott, beten Ihn an, feiern Ihn, lesen zusammen in der Bibel,  klären alltagsrelevante Fragen (= empfangen individuelle dem Alltagsleben angepasste Lehre), und vieles mehr. So wachsen wir als geistliche Familie und Leib Jesu zusammen. So entsteht auch der fünffältige Dienst ganz natürlich im Ausüben der Gaben eines Jeden.

Das ist für manche schon Realität, für andere ist dies Vision, denn jede Gemeinde ist in einem anderen Stadium. Jüngerschaft und Reife-Wachstum findet also ganz individuell und authentisch im kleinsten Zweier-Rahmen und im Schutz der Hausgemeinde / Familie statt.

Durch Coaching bleiben die (alten und neuen) Hausgemeinde- Eltern  miteinander in Verbindung, wobei jede Hausgemeinde selbstverantwortlich vor Jesus, ihrem Haupt, steht. Wir inspirieren uns lediglich im gegenseitigen Erfahrungs-Austausch und geben uns Rechenschaft. Vertrauensvolle Beziehungen tun sich auch damit leichter, weil Vertrauen die Basis für Offenheit und Ehrlichkeit ist.

Dabei geht uns Qualität vor Quantität!
Seit einigen Jahren entstehen auf organische Art überall auf der Welt solche Gemeinschaften.  Wir möchten dazu beitragen, dass sie sich auch im deutsch sprachigen Raum ausbreiten können.

Wir stehen in Kontakt  zu unseren Glaubensgeschwistern der weltweiten Lk10 Community.  Wir wurden von ihnen inspiriert und sind nun dabei viele ihrer wertvollen Inputs und Erfahrungen, die wir im Alltagsleben ausprobiert haben, in die deutsche Sprache und unsere Kultur zu übertragen. Dabei entwickeln wir immer mehr unsere „eigene“ und eigenverantwortliche Variante von „Lukas10“.
Es gibt keine Hauptamtlichen, keine Mitglieder, keinen gemeinsamen „Verein“, nur gewachsene „Herzensbeziehungen“, die besser zusammen zu halten scheinen als offizielle Mitgliedschaft auf dem Papier
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Englisch-sprechende Interessierte können sich auch auf ihrer englischen Website umschauen: http://www.lk10.com.