Kernwerte NEU

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1. Jesus Christus ist das Haupt seiner Gemeinde und aller seiner geistlichen Familien.
Die globale Gemeinde und jede örtliche Gemeinde gehören allein IHM. Da er der Leiter jeder einzelnen Gemeinde ist, sehen wir auf IHN und bitten IHN um seine Führung.
Eph.1,22; Kol.1,18a; Mt.16,18a


Eph.1,22
Und alles hat er seinen Füßen unterworfen und ihn als Haupt über alles der Gemeinde gegeben, 23 die sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt.

Kol.1,18
Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde

Math.16,18a
Aber auch ich sage dir: Du bist Petrus, und auf diesem Felsen werde ich meine Gemeinde bauen, und des Hades Pforten werden sie nicht überwältigen.

 Eph.2,20
Ihr seid aufgebaut auf der Grundlage der Apostel und Propheten, wobei Christus Jesus selbst Eckstein ist. 21 In ihm zusammengefügt, wächst der ganze Bau zu einem heiligen Tempel im Herrn, 22 und in ihm werdet auch ihr mit aufgebaut zu einer Behausung Gottes im Geist.

2. Jesus baut seine Gemeinde/Gemeinden. Er will lebendige geistliche Familien in erreichbarer Nähe jeder Person ins Leben rufen. Niemand kann ihn davon abhalten.
Mt.16,18b; Offb.14,6b
Er lädt uns dazu ein, sich ihm in dieser Mission anzuschließen. Mt.28,19+20

3. Jesus leitet uns durch die Bibel und durch Seinen Heiligen Geist. Er ist immer am Wirken, um unseren Glauben und unsere Handlungen mit Seinem Herz und Seiner Mission in Einklang zu bringen. 2. Tim. 3,16-17; Joh. 10,27; 1. Joh. 2,27; Röm. 8,14.

4. Gemeindegründung ist die zentrale Strategie Jesu, um Menschen aus jedem Volk in der ganzen Welt zu Jüngern zu machen. Mt. 28,19-20; Apg. 42-47;
Das klarste Bild seiner Strategie für Gemeindegründung finden wir in Lukas 10.

5. Unsere Hauptaufgabe als Nachfolger Christi und als geistliche Familien ist es, auf Jesus zu hören, das Gehörte zu tun und andere zu lehren, das Gleiche zu tun. Jesus lebt uns dies in seiner Beziehung zu seinem Vater vor. Er sagt „Der Sohn kann nichts von sich selbst tun, außer was er den Vater tun sieht.“ Joh. 5,19; 8,28-29; 14,10-14
Es ist unsere Überzeugung, dass Gott schon am Arbeiten ist, bevor wir überhaupt damit anfangen. Unsere Aufgabe besteht nicht darin selbst ein Macher zu sein, sondern herauszufinden, was Er vorbereitet hat und uns dem anzuschließen. Eph. 2,10

6. Apostolische Mitarbeiter (Gesandte, Gemeindegründer) sind der erste Schlüssel zur Gemeindegründung. Ein Apostel ist ein Mensch (männlich oder weiblich), der von Gott berufen ist, mehrere Gemeinden zu gründen und – besonders in den Anfängen – zu begleiten. Mt. 10,1-5; Lukas 10,1 2

7. „Menschen bzw. Häuser des Friedens“ sind der zweite Schlüssel zur Gemeindegründung. Ein „Mensch des Friedens“ ist jemand, der sich selbst, einen Ort bzw. „ein Haus zur Verfügung stellt, in dem eine lebendige Familie Jesu entstehen kann. Lukas 10,5-7; Mt.10,11-14 F 1

8. Das Lukas 10,2b-Gebet ist der erste Schritt zur Gemeindegründung. Wir beten dieses Gebet möglichst täglich und halten erwartungsvoll nach diesen Menschen Ausschau. Lk.10,2

9. Leiter im Reich Gottes sind geistliche Mütter und Väter (im besten Sinne des Wortes). Leiter = Eltern, die ihre Kinder fördern. Sie helfen zu entdecken, was Gott in jeden hineingelegt hat. Sie ermutigen und fordern zur geistlichen Reife heraus. 1. Thes. 2,7.11

10. Gemeinden fungieren wie kleine geistliche Familien. Gemeinden sollen wie Familien fungieren und geistliche Familien fungieren wie Gemeinden. Menschen des Friedens sind oft wie geistliche Eltern für diese familiären Gemeinden. Ein jüdischer Grundwert: Die Familie, nicht die Synagoge ist das Zentrum des geistlichen Lebens. Motto der chinesischen Hausgemeindebewegung: each home a church = Jede Familie /steine Gemeinde. 1 Tim. 3,15; Apg. 2,46; Röm. 16,5

11. Eine lebendige Gemeinde ist wie eine gesunde Familie. Diese Familie zeichnet sich durch Gegenseitigkeit aus – gegenseitige Wertschätzung, Hilfe und Trost. Sie steht für eine Kultur des Respekts und der Einheit. Gottes Dreieinigkeit dient uns hier als Vorbild. Joh. 17,20-23

12. Die kleinste Erscheinungsform von Gemeinde besteht aus zwei Personen. (w2o3) „Wo zwei oder drei in meinem Namen zusammen sind, da bin ich in ihrer Mitte.“ (Mt.18,20)
W203 Zweierschaften sind durch regelmäßigen Herzensaustausch enge Freunde geworden, die sich treffen, um Freud und Leid miteinander zu teilen und auf Jesus zu hören. Diese „Zwei-Personen-Gemeinden“ sind der erste Baustein für alle größeren Ausdrucksformen von Gemeinde. Lukas 10,1

13. Wir treffen Entscheidungen, indem wir als Familie Jesu die Führung des Heiligen Geistes suchen. Dieser Prozess ermutigt zu experimentieren. Es ist ein Prozess, indem wir sicher stellen, dass Gottes Stimme von jedem gehört werden kann und jeder eine wichtige Rolle bei der Entscheidungsfindung spielt und Frieden darüber findet. Joh.10,27; Joh.16,13.
Wahre Einheit gibt es weder in einer Diktatur noch in einer Demokratie, aber in Gottes Königreich!

14. w2o3 beinhaltet zwei Praktiken, die uns helfen, Beziehungen untereinander und mit Gott zu vertiefen. Sich gegenseitig und Gott aufmerksam wahrnehmen ist ein zentraler Schlüssel dabei. Mt. 22,37-39

15. Tiefe Gemeinschaft entsteht, wenn wir unsere Herzen füreinander öffnen. Authentisch zu sein birgt die Gefahr verletzt zu werden und braucht Mut. Wir nehmen dieses Risiko auf uns und erleben dadurch echte Intimität und Freude. Rö.12:15

16. Leiter entwickeln sich am Besten im praktischen Miteinander. In diesem Kontext ist jeder beides – ein Lernender und ein Lehrer. Unser Fokus liegt darauf, eine Gemeinschaft von Leitern zu entwickeln, die von Jesus und voneinander lernen, wie sie ihre Berufung in die Praxis umsetzen können. Spr. 27,17

17. Mentoring und Coaching fördern geistliches Wachstum. Mentoring bedeutet, das eigene Wissen und die eigene Erfahrung an andere weiterzugeben. Coaching bedeutet die richtigen Fragen zu stellen und wirklich gut zuhören zu können. Jesus war ein Meister darin, die wichtigen und richtigen Fragen zu stellen. Er ist auch hierin unser großes Vorbild.
Mt.22,41-46; Lk18,41

Manfred & Heidi Rapp
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